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SIE WOLLEN DAS BESTE FÜR IHR AUGE. WIR AUCH.

Mit unseren acht Standorten im Rheinland sind wir sicher auch in Ihrer Nähe und kümmern uns darum, dass Sie länger besser sehen. Augenärztliche Rundumversorgung auf höchstem Niveau ist so auch in Ihrer Wohnortnähe verfügbar.

Augenblick Rheinland ist die Referenz für modernste Linsen-Implantate. Darüber hinaus arbeiten wir mit den Augenlaser-Methoden wie Smile, Flex und Femto-Lasik der bekannten Anbieter und bieten augenärztliche Rundumversorgung. Unsere hauseigenen OP-Räumlichkeiten bieten den Komfort, alle Behandlungen wohnortnah und in einer Hand zu gewährleisten.

  • Abgestimmte Rundumversorgung für Ihre Augen

  • Modernste Diagnostik mit zertifiziertem Qualitätsmanagement

  • OP-Standorte mit eigenen Operateuren und OP-Teams

  • „Goldstandard“-Vorsorge in der Augenheilkunde

  • Femto-Lasik der neuesten Generation: für ein Leben ohne Brille

Neuigkeiten

Hier finden Sie die aktuellsten Neuigkeiten:

  • Praxiszeiten Sommerferien

Praxiszeiten in den Sommerferien

20. Juni 2022|

In den Sommerferien ändern sich an einigen Standorten die Öffnungszeiten. Hier eine Übersicht: Standort Bergheim: Die Praxis von Frau Dr. [...]

  • Ausbildung im MVZ

Auszubildende (w/m/d) gesucht

13. Juni 2022|

Ausbildung mit Durchblick Sie schließen in Kürze die Schule ab und sind noch auf der Suche nach einer abwechslungsreichen und [...]

  • MFA Pulheim gesucht

MFA (w/m/d) für Pulheim gesucht

24. Mai 2022|

Für unseren Standort im Herzen von Pulheim suchen wir ab sofort eine(n) Medizinische(n) Fachangestellte(n). Sie unterstützen das Team in der [...]

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Patientenmagazin April 2022

Viele haben schon darauf gewartet: Die neue Ausgabe des Patientenmagazins Augenblick Rheinland steht ab sofort zum Download bereit.

Die großen Themen diesmal:

  • Entspannung und Gesundheit – nicht nur für die Augen
  • Ausbildung bei Augenblick Rheinland; wir lassen eine Auszubildende und unsere Personaldirektorin zu Wort kommen
  • Einblicke in den Beruf der Orthoptistin; Erica Menrath im Vier-Augen-Gespräch
  • Barista-Genuss und Kaffee-Kultur in Brühl; Rösterei und Kaffeeschule im moccafair

Hier als PDF herunterladen (28MB).

Wir wünschen Ihnen wieder viel Vergnügen beim Blättern….wenn Sie mögen natürlich auch wieder in Papierform. Holen Sie sich gerne Ihr persönliches Exemplar in den nächsten Tagen an einem unserer Standorte ab,

Augenringe – nur ein kosmetisches Problem?2021-11-23T13:31:59+01:00

Augenringe sehen unschön aus und lassen uns schnell abgespannt und müde wirken. Aber deuten sie tatsächlich immer auf Krankheiten hin und weshalb neigen einige Menschen eher zu dunklen Schatten unter den Augen als andere. Es gibt unterschiedliche Ursachen für Augenringe und einiges, was vorbeugend dagegen unternommen werden kann.

Ursachen

Dunkle Augenringen entstehen aus den verschiedensten Gründen. Meist sind sie harmlos und einfach auf Schlafmangel und Stress zurückzuführen. Die Haut um unsere Augen herum ist sehr zart und dünn, daher scheinen Blutgefäße schneller durch. Sauerstoffarmes Blut ist außerdem noch dunkler als mit Sauerstoff angereichertes Blut. Im Schlaf ist auch die Arbeit des Lymphsystems reduziert, was wiederrum dazu führt, dass sich Blutgefäße weiten und sich Flüssigkeiten ansammeln. Steht man also morgens nach einer kurzen Nacht auf, kommen noch Schwellungen unter den Augen zu den geweiteten und durchscheinenden dunklen Blutgefäßen hinzu. Die typischen unschönen dunklen Augenringe sind sichtbar. Allerdings stellt man manchmal fest, dass andere Menschen grundsätzlich weniger damit zu kämpfen haben als man selbst. Die Neigung zu Augenringe ist eben auch genetisch bedingt. Bei einigen Hauttypen ist die Pigmentierung im Augenbereich deutlich stärker ausgeprägt, egal wieviel Schlaf sie bekommen.

Es gibt darüber hinaus auch einige ernste Erkrankungen, auf die Augenringe aufmerksam machen sollten. Dazu zählen zum Beispiel Herz-Kreislauf-Beschwerden oder auch Beeinträchtigungen der Niere oder Leber. In all diesen Fällen ist das Lymphsystem gestört und kann Körperflüssigkeiten nicht mehr ausreichend abtransportieren. Im Augenbereich zeigen sich Flüssigkeitsansammlungen zuerst, da hier die Haut sehr dünn ist. Wenn sich also untypischerweise dunkle Schatten unter den Augen zeigen, für die keine Erklärungen erkennbar sind, sollte man in jedem Fall einen Arzt zu Rate ziehen.

Vorbeugung

Um dunkle Augenringe erst gar nicht entstehen zu lassen, kann einiges getan werden. Meist reicht schon eine gesunde Lebensweise völlig aus. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung. Auf Alkohol und Nikotin sollte verzichtet werden, da beides die Hautalterung vorantreibt. Viel Bewegung an der frischen Luft, reduziert nicht nur den Stress, die Sauerstoffzufuhr lässt unsere Haut förmlich strahlen: sauerstoffreiches Blut ist heller und die bessere Durchblutung durch den angeregten Kreislauf lässt Blutgefäße abschwellen. Ausreichender Schlaf, mindestens sieben Stunden pro Nacht sollte zum Pflichtprogramm gehören, um uns mit zusätzlicher Energie auszustatten. Die Flüssigkeitsversorgung ist auch für unsere Haut besonders wichtig. Wenn wir mindestens zwei Liter pro Tag trinken, regen wir damit auch den Lymphfluss an und die Haut trocknet nicht aus. Gute Sonnenbrille tragen mit hohem UV Schutz dazu bei, die Hautalterung zu vermeiden. Am Abend sollte man sich in jedem Fall sanft abschminken und anschließend die empfindliche Augenpartie mit Nachtcreme verwöhnen. Wenn dazu noch hochwertige Pflegeprodukte verwendet werden, wird unsere Haut es uns danken.

Sollten all diese vorbeugenden Maßnahmen nicht greifen, oder wir doch mal über die Stränge geschlagen haben, gibt es zum Glück als Ersthilfe noch Concealer und Make-Up, um störende Augenringe kurzfristig zu überschminken.

Fazit

Dunkle Schatten unter den Augen sind meist nur ein kosmetisches Problem, dem leicht durch eine gesunde Lebensweise mit ausreichendem Schlaf vorgebeugt werden kann. Manchmal verbergen sich hinter Augenringen aber auch ernsthafte Erkrankungen, z.B. des Herz-Kreislauf-Systems. Treten Augenschatten häufiger auf und lassen sich nicht durch zu wenig Ruhe oder Stress erklären, sollte man auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

Droht nach der Pandemie eine Quarantäne-Kurzsichtigkeit bei Kindern?2021-11-23T13:31:53+01:00

DES bei Kindern und Jugendlichen

Schon lange vor Corona und Distanzunterricht warnten Kinder-und Augenärzte eindringlich vor allzu langer Bildschirmzeit bei Kindern; denn seit die Nutzung von Smartphones und Tablets stetig steigt, nimmt auch die Anzahl der Kurzsichtigen weiter zu. Der ständige Blick auf Monitore und Displays setzt unsere Augen unter Dauerstress, im englischsprachigen Raum auch als „Digital Eye Strain“ (DES) bezeichnet. Immer häufiger klagen Kinder und Jugendliche daher über Kopfschmerzen, Augenbrennen und Verschwommen- oder Doppelsehen in Verbindung mit trockenen Augen.

Der Augapfel passt sich an

Schon seit längerem ist bekannt, dass sich das Auge an unsere Sehgewohnheiten anpasst. Fokussieren wir unseren Blick immer wieder über einen längeren Zeitraum auf Objekte in der Nähe, wächst der Augapfel und die Linse dehnt sich. Infolgedessen verschiebt sich der Brennpunkt. Die Abbildung entsteht vor der Netzhaut und der Blick in die Ferne wird unscharf. Besonders ausgeprägt ist diese Anpassung bei Kindern und Jugendlichen, da das Auge erst zum Ende der Pubertät hin ausgewachsen ist. Aber auch im Erwachsenenalter geht die Fähigkeit zur Adaption nicht ganz verloren.

Tageslicht als “Gegenmittel”

Verstärkend kommt hinzu, dass Kinder und Jugendliche, in Zeiten von Homeschooling und Distanzunterricht kaum noch an Outdoor-Aktivitäten teilnehmen. Es ist aber bewiesen, dass Tageslicht das Wachstum des Augapfels hemmt und damit dem negativen Effekt von Handynutzung entgegenwirken kann. Das Risiko kurzsichtig zu werden halbiert sich, wenn Kinder regelmäßig mindestens 80 Minuten ihrer Zeit im Freien verbringen. Da Kurzsichtigkeit bleibt und in Folge zu anderen Erkrankungen, wie Netzhautablösung oder Makuladegeneration führen kann, ist Vorbeugung immens wichtig. Kinder sollten gerade in der momentanen Situation mindestens eine Stunde täglich draußen spielen, empfehlen Augenärzte. Sie sehen Eltern hier in der Pflicht, Bildschirmpausen außerhalb der Homeschooling-Phase konsequent durchzusetzen und Kinder dazu zu ermuntern, sich im Freien zu bewegen.

Vielleicht gemeinsam eine kleine Radtour oder einen Spaziergang nach Feierabend planen. Schließlich benötigen alle eine Auszeit vom anstrengenden (Bildschirm-) Tag.

Helfen selbstgemachte Augenmasken?2021-11-23T13:31:40+01:00

Auch unsere empfindliche Augenpartie freut sich über ein paar Extra-Streicheleinheiten und ein kleines Beautyprogramm. Gerade dann, wenn wir den ganzen Tag auf Monitore starren. Wie wäre es z.B. mit einer „Ruck-Zuck-Augenmaske“, selbst hergestellt in der heimischen Küche?

Schwarzer Tee lässt Schwellungen verschwinden

Die Teebeutel können auch nach dem Aufbrühen wertvolle Dienste leisten. Einfach ein bisschen abkühlen lassen und die noch lauwarmen Beutel auf die geschlossenen Lider legen. Das Koffein im Tee wirkt vitalisierend und entwässernd. Die Augenpartie schwillt ab und sieht wieder frischer aus.

Gurkenmaske erfrischt müde Augen

Ein weiterer Frische-Tipp, sind dünne (gekühlte) Gurkenscheiben, die wir uns für ca. 15 min. auf die geschlossenen Augen legen können. Kartoffelscheiben haben ebenfalls eine kühlende und glättende Wirkung auf die zarte Haut rund ums Auge.

Dem Beauty-Programm steht also nichts mehr im Wege. Gönnen wir unserer Augenpartie doch eine Obst- und Gemüsekur.

Auge Vorsorge

Vorsorge und Früherkennung sind wichtig. Im Bereich der Vorsorge für Ihre Augen bieten wir ein umfangreiches Leistungsspektrum: Grunduntersuchungen, Früherkennung (Glaukom, AMD) sowie eine altersgerechte Kindersprechstunde. Lassen Sie sich beraten.

Eine Wohltat für Augen, Lider und Gesicht. Unsere ausgebildete Kosmetikerin für professionellen Augenservice hilft weiter bei allen Fragen zum Thema Reinigung und Pflege der Lider, zur Therapie des Sicca-Syndroms und vielen weiteren Aspekten der Augenpflege.

Lasik Augenlasern

Wir verfügen mit dem Visumax 500 der Firma Zeiss über die Möglichkeit, einen Femto-Laser der neuesten Generation einzusetzen. Bundesweit zählen wir damit zu den modernsten Anwendern im Bereich des Augenlaserns. Lassen Sie sich beraten.

Antworten auf häufige Fragen (FAQ)

In unsere FAQ-Sektion finden Sie Antworten auf häufige Fragen in der Augenheilkunde und zum Besuch beim Augenarzt. Wir beantworten spezielle Fragen zu diversen Krankheitsbildern wie dem Sicca-Syndrom, dem Glaukom, Erkrankungen der Netzhaut und Hornhaut des Auges, dem grauen Star, der Lidschirurgie und viele weitere Fragen.

Zusammenhang zwischen Normaldruckglaukom und Demenz?2021-11-23T13:36:24+01:00

Ein Glaukom, auch Grüner Star genannt, kann viele Ursachen haben. Meist entstehen Glaukome im Zusammenhang mit erhöhtem Augeninnendruck. Aber es gibt auch sogenannte Normaldruckglaukome, die immer wieder Rätsel aufgeben.

Hier liegt eine Sehnervkopf-Schädigung vor, obwohl der Augeninnendruck im Normbereich liegt. Vermutlich entstehen Normaldruckglaukome aufgrund von Durchblutungsstörungen, die zu Sauer- und Nährstoffminderversorgung der Sinneszellen im Auge führen und durch niedrigen Blutdruck begünstigt werden. Auch eine Verbindung zwischen Mutationen an zwei Genen und der Entstehung eines Normaldruckglaukoms scheint wahrscheinlich.

Beide Genmutationen stehen ebenfalls im Zusammenhang mit der Entwicklung von Demenz. Seit einiger Zeit wird daher bereits die Frage diskutiert, ob ein Normaldruckglaukom mit Demenz korreliert. Ein Forscherteam aus Australien legte nun in einer Studie dar, dass Patienten mit Normaldruckglaukom tatsächlich häufiger kognitive Störungen aufweisen. Allerdings dient der hierzu durchgeführte Kurztest, aufgrund seiner Durchführung am Telefon, lediglich als weiterer Hinweis, dieser Theorie auch zukünftig nachzugehen, nicht aber als Beweis. Hierzu müssen eine umfangreichere Diagnostik und weitere Studien zugrunde gelegt werden.

 

Die Augenoberfläche als Eintrittsstelle für Corona-Viren?2021-11-23T13:37:30+01:00

Die Zahl der COVID-19-Patienten steigt zurzeit erneut rasant an und immer wieder wird die Frage diskutiert, wo die Gefahren einer möglichen Ansteckung mit SARS-CoV-2 lauern. Wie schützen wir uns effektiv und welche Rolle spielen unsere Bindehäute als Eintrittspforte für das Virus? Diese Fragen beschäftigten auch die Teilnehmer der diesjährigen virtuellen Jahrestagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG).

Alle Daten weisen momentan nicht darauf hin, dass eine Infektion über unsere Augenoberfläche eine große Rolle spielt. Einer Studie zur Folge weisen nur 3% der Infizierten eine Bindehautentzündung auf. Bei histologischen Untersuchungen ergaben sich allerdings keine Anzeichen für das Vorkommen oder die Replikation von SARS-CoV-2. Somit ist wahrscheinlich eher davon auszugehen, dass die Konjunktivitis auf andere Ursachen im Zusammenhang mit der Covid-19-Erkrankung zurückzuführen ist.

Aber wir dürfen nicht vergessen, grundsätzlich ist es durchaus vorstellbar, dass Aerosole den Weg über den Tränenfilm der Augenoberfläche und die ableitenden Tränenkanäle in die Nase finden. Ob auch eine Berührung mit kontaminierten Handflächen bzw. Fingern eine Rolle spielen könnte, ist ebenfalls nicht vollständig geklärt. Somit ist zumindest dem medizinischen Personal dringend empfohlen bei engem Kontakt mit infizierten Personen auch die Augen zu schützen. Für alle anderen gilt nach wie vor die A-H-A-Regel: Alltagsmaske auf, Abstand halten und regelmäßig Hände waschen!

Quelle: Ärztezeitung: Corona-Ansteckung wohl nicht übers Auge

Wie kann man selbst seine Augen schützen?2021-11-23T13:40:23+01:00

Im Alter lässt die Fähigkeit der Linse zur Akkomodation nach. Sie wird starr und auch die Muskeln verlieren an Elastizität. Somit trifft Alterssichtigkeit irgendwann jeden. Aber es gibt durchaus einiges, was unsere Augen schützt und die Sehkraft lange erhalten lässt.

Entspannung/Stressabbau

Stress schadet dem Körper und somit natürlich auch den Augen. Konkret bedeutet das zum Beispiel, dass Bluthochdruck auf Dauer die Gefäße schädigt. Die Netzhaut wird nicht mehr ausreichend über die Blutbahn mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Schlimmstenfalls kommt es zu einem Verschluss der Gefäße und damit zu einem Augeninfarkt. Auf der anderen Seite ist nachgewiesen, dass Entspannung z.B. durch autogenes Training oder regelmäßiges Ausdauertraining den Augeninnendruck senkt und damit das Risiko einer Glaukom-Erkrankung minimiert.

Ausreichender Schlaf

Im Schlaf können sich unsere Augen von der Anstrengung eines stressigen Tages erholen. Sie ruhen, müssen keine Reize verarbeiten und weiterleiten. Auch sie brauchen diese wertvollen Stunden der absoluten Ruhe, um den Aufgaben des folgenden Tages gewappnet zu sein.

Eine ausgewogene Ernährung

Es gibt bestimmte Gemüsesorten, die von Natur aus viel Lutein und Zeaxanthin enthalten, wie zum Beispiel Spinat, Erbsen und Grünkohl. Und da die Netzhaut unter anderem aus Lutein und Zeaxanthin besteht, vermutet man eine gewisse Schutzwirkung für die Makula und geht davon aus, dass zum Beispiel Altersbedingte Makuladegeneration damit vorgebeugt werden kann. Der Körper kann diese Stoffe nicht selbst herstellen, sondern muss diese wie auch die wichtigen Omega-3-Fettsäuren, die in Fisch enthalten sind, über die Nahrung aufnehmen. Zwar ist es nicht möglich, eine bereits vorhandene Sehschwäche, sei es nun Kurz- oder Weitsichtigkeit mit entsprechender Ernährung oder gar durch die Aufnahme von Nahrungsergänzungsmitteln zu behandeln, aber eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung hilft auch den Augen, weiterhin Höchstleistung zu vollbringen.

Alkohol meiden

Hin und wieder ein Glas Wein oder Bier schadet den Augen sicherlich nicht. Ein Problem ist aber der regelmäßige Alkoholkonsum, vor allem von hochprozentigen Getränken. Alkohol wirkt dehydrierend und das hat auch Auswirkungen auf unsere Augen. Sie trocknen aus, sind gerötet und gereizt. Außerdem steigt das Risiko für eine Linsentrübung (Grauer Star) und Makuladegeneration durch übermäßigen Alkoholgenuss. Der alkoholbedingte Nährstoffmangel kann darüber hinaus die Sehkraft direkt schädigen.

Rauchen lässt Augen vorzeitig altern

Nikotinkonsum schädigt auf vielfältige Weise unseren Augen. So wird zum Beispiel der Tränenfilm gestört und damit das Sicca-Syndrom (Trockenes Auge) begünstigt. Der Augeninnendruck steigt bei Rauchern an und sie leiden häufig unter auftretende Blutungen am Rand des Sehnervenkopfs. Beides führt zu Einschränkungen im Gesichtsfeld.

Damit haben wir uns jetzt noch nicht den Giftstoffen gewidmet, die beim Rauchen freigesetzt werden. Diese schädigen unmittelbar die Nervenzellen der Retina. Raucher haben ein erheblich höheres Risiko an AMD zu erkranken als Nichtraucher. Außerdem ist bekannt, dass Rauchen Gefäßwände verdickt. Infolgedessen kann Blut nicht mehr in ausreichender Menge transportiert werden. Das betrifft natürlich auch die Blutgefäße der Netzhaut, so dass die empfindlichen Nervenzellen dort nicht mehr mit Nähstoffen versorgt werden können. Sie sterben ab.

Durch die Anreicherung von Kupfer, Blei und Cadmium trüben sich die Linsen bei Rauchern eher. Damit steigt die Gefahr an Grauem Star zu erkranken.

Also viele gute Gründe, mit dem Rauchen aufzuhören. Und die gute Nachricht: Damit gibt man seinen Augen eine Chance, sich wieder zu erholen. Denn nach ca. 10 rauchfreien Jahren hat sich das Risiko, an AMD zu erkranken, wieder verringert.

Regelmäßige Pausen bei der Bildschirmarbeit

Unsere Augen sind durch ständiges Starren auf den Monitor gereizt, fühlen sich müde und trocken an. Das sogenannte Office-Eye-Syndrom ist eine häufige Begleiterscheinung von intensiver Telearbeit. Wenn wir gebannt auf den Monitor blicken, blinzeln wir deutlich weniger, als nötig wäre, um den Tränenfilm zu erneuern und gleichmäßig mit jedem Lidschlag auf unserer Augenoberfläche zu verteilen. Unsere Augen brauchen hin und wieder eine kleine Erholungspause. Dazu reicht es schon, einfach mal den Blick schweifen zu lassen, aus dem Fenster oder auch einfach nur durch den Raum. Ein gesundes Raumklima und gezielte Blinzelübungen helfen gestressten Augen ebenfalls.

Ein ganz anderes Risiko verbirgt sich im blauen Licht der Computer Monitore und Displays. LED-Licht steht im Verdacht, den Sinneszellen der Netzhaut zu schaden und beispielsweise Altersbedingte Makuladegeneration zu begünstigen. Bei den meisten Geräten kann man den Blaulichtanteil herunterregeln, indem man zum Beispiel den Nachtmodus im Gerät aktiviert oder zumindest die Lichtintensität drosselt. Spezielle Apps können hier weiterhelfen. Wer berufsbedingt viel am Bildschirm arbeitet, kann zu einer speziellen Brille mit Gelbtönung greifen, die den Blaulichtanteil herausfiltert.

Sonnenschutz auch für die Augen nicht vergessen

Nicht nur unsere Haut kann durch Sonnenlicht angegriffen werden. Auch unsere Augen können auf vielfältige Weise Schaden nehmen, werden sie ungeschützt UV-Strahlen ausgesetzt. So wie wir unsere Haut mithilfe von Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor schützen, brauchen unsere Augen Sonnenbrillen, die entsprechend ihres Schutzfaktors gekennzeichnet sind. Hierbei sollte man unbedingt auf die Kennzeichnung “UV 400” oder “100% UV-Schutz” achten. Und nur bei Brillen aus dem Fachhandel ist sichergestellt, dass die Kennzeichen nicht gefälscht sind.

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen

Spätestens ab dem 40. Lebensjahr, bei familiärer Vorbelastung auch früher, sollte man regelmäßig den Augenarzt zur Vorsorge aufsuchen. Denn viele Erkrankungen, wie zum Beispiel Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) oder Glaukom (Grüner Star) beginnen schleichend und zeigen kaum Symptome. Beide Erkrankungen sind bei frühzeitiger Diagnose aber gut therapierbar.

Wir können vielleicht das Altern nicht aufhalten, haben aber dennoch viele Möglichkeiten, unsere Augen und damit unsere Sehkraft zu schützen. Damit wir länger besser sehen.

Quelle: Bundesverband der Augenärzte Deutschlands e.V.

Was ist eine altersbedingte Makuladegeneration (AMD)?2021-11-23T13:41:38+01:00

Die Makula (gelber Fleck) erzeugt die Bilder, die über den Sehnerv an unser Gehirn weitergeleitet werden. Wenn aufgrund einer Durchblutungsstörung diese Region geschädigt wird, kann es zu einer Herabsetzung der zentralen Sehschärfe kommen. Die Ursachen der Schädigung können u. a. das Alter, Diabetes, Bluthochdruck oder Prellung des Augapfels sein. Den Patienten kann (je nach Zustand der Netzhautmitte) geholfen werden. Wichtig ist ab dem 40. Lebensjahr eine regelmäßige Kontrolle beim Augenarzt.

Ursachen für ein zuckendes Auge?2021-11-23T13:42:56+01:00

Der Fachbegriff hierfür lautet Faszikulation. Unwillkürliche Bewegung sehr kleiner Muskelgruppen, zum Beispiel am Augenlid. Auslöser können Stress, Schlaf- oder Magnesiummangel sein.

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