Die torische Linse

Mit der Implantation einer torischen Linse besteht die Möglichkeit, eine vorhandene Hornhautverkrümmung (Astigmatimus) zu behandeln.

In der Regel bieten wir die Implantation einer torischen Linse in Kombination mir einer Operation des grauen Stares an. In seltenen Fällen implantieren wir torische Linsen auch bei Patienten, die noch keinen grauen Star haben (Clear lens extraction). Dies sind Patienten, bei denen eine Augenlaserbehandlung nicht in Frage kommt.

Bei einer Operation des grauen Stares (Katarakt) wird die eingetrübte eigene Linse durch eine künstliche Linse ersetzt. Ähnlich wie bei der Implantation multifokaler Linsen können herkömmliche sphärische Linsen (Monofokallinsen) dabei jedoch nicht eine vorhandene Hornhautverkrümmung (Astigmatimus) verbessern. Der Patient braucht also immer eine Brille, sowohl für die Nähe als auch für die Ferne. Zusätzlich bleiben die Nachteile einer Hornhautverkrümmung bestehen.

Die Implantation einer torischen Linse ermöglicht ein Leben ohne Brille für die Ferne und in Kombination mit einer multifokalen Linse sogar ein Sehen für Ferne und Nähe.

Dr. Esser arbeitet seit Anbeginn seiner operativen Tätigkeit mit torischen Premium-Linsen und multifokal-torischen Premium-Linsen der Firma Zeiss. Die Linsen „AT LISA Toric“ und „AT Torbi“ werden mit computergesteuerten Diamantwerkzeugen hergestellt. Das bedeutet für unsere Patienten höchstmögliche Präzision und optische Premium-Qualität.

Seit über 5 Jahren sind durch Dr. Esser im Augenzentrum Brühl mehrere hundert Patienten mit diesen innovativen torischen und torischen Multifokallinsen versorgt worden. Die Patientenzufriedenheit im Augenzentrum Brühl mit torischen Linsen liegt – nach einer unabhängigen Befragung – bei über 90%! Ein tolles Ergebnis und eine schöne Bestätigung unserer operativen Tätigkeit!

Wichtig ist eine sehr ausführliche Voruntersuchung und persönliche Aufklärung. Nicht alle Patienten kommen für die Implantation einer torischen Linse oder torischen Multifokallinse in Betracht.

 

Kosten der Implantation torischer Linsen

Die Implantation einer torischen Linse ist im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkasse nicht enthalten. Es handelt sich also um eine Selbstzahlerleistung (individuelle Gesundheitsleistung). Die Abrechnung erfolgt anhand der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), einem Regelwerk für die Bemessung und Erstattung von ärztlichen Privatleistungen.

Erfreulicherweise hat sich diese Regelung seit dem 01.01.2012 etwas zu Gunsten der Patienten gelockert. Durch das neue Vertragsarztänderungsgesetz müssen Sie als Patient nur die Mehrkosten der Implantation einer torischen Premiumlinse tragen, wenn die eigentliche Operation des grauen Stares medizinisch indiziert ist. Sie sparen somit etwa 1.000 EUR ein.

Da die Implantation einer torischen Linse eine sehr individuelle Leistung ist, sind die Kosten generell ohne entsprechende Voruntersuchung schwer zu beziffern.

 

Voraussetzungen für die Implantation torischer Linsen

Im Gegensatz zur Implantation einer Multifokallinse kann eine torische Linse bei hohem Astigmatismus fast immer in Erwägung gezogen werden. Erkrankungen der Netzhaut wie die altersbedingte Makuladegeneration (AMD), Zuckerkrankheit (Diabetis Mellitus) oder andere Erkrankungen des Auges wie Narben der Hornhaut oder der grüne Star stellen keine Einschränkung der Operation dar.

Wir implantieren in der Regel torische Linsen ab einem Astigmatismus von etwa 2 dpt und torische Multifokallinsen ab einem Astigmatismus von -1 dpt.

Die Implantation einer torischen Premium-Linse bzw. torischen Premium-Multifokallinse erfordert immer eine sehr intensive Aufklärung des Patienten unter Einbeziehung seines Lebensumfeldes (sportliche Aktivitäten, Beruf, Hobbies, Computerarbeit etc.).

Wir legen größten Wert auf ein sehr ausführliches Patientengespräch und sehr extensive Voruntersuchungen, denn nur so können wir unsere sehr hohe Patientenzufriedenheit erhalten.

SIE WOLLEN DAS BESTE FÜR IHRE AUGEN. WIR AUCH.

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